Warum Pfarrer Tomasz Bruell nie seinen Patenonkel kennenlernte

Tomasz Bruell hat seinen berühmten Patenonkel, dessen Vornamen er trägt, nie gesehen. Stolz und wehmütig zugleich hängt er eine gerahmte Fotografie von der Wohnzimmerwand und reicht sie umher. Das Foto zeigt seinen Vater Dr. Oskar Bruell und den Patenonkel mit dessen Frau Katja: Der Patenonkel ist der Schriftsteller Thomas Mann, ein Freund des Vaters. „Ich wurde 1933 geboren“, erzählt Bruell, „im Jahr des Unheils“. Thomas Mann musste damals aus Nazi-Deutschland fliehen und konnte nicht einmal mehr zur Taufe kommen.

Ob die Wahl eines Deutschen zum Papst, der Weltjugendtag in Köln oder die Weihe der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche – die Medien widmen kirchlichen Ereignissen und Themen in letzter Zeit wieder spürbar mehr Aufmerksamkeit. Auch Umfragen zeigen: Der christliche Glaube erfährt eine steigende Wertschätzung. Das ist erfreulich, doch zugleich…

In Breslau verbinden sich die Traditionen des Ostens und des Westens. Die Steine erzählen von der Vergangenheit und die schräge Kulturszene verkündet die Gegenwart Mitternacht ist längst vorbei, das Thermometer zeigt minus zwölf Grad. Für die Jahreszeit ist es viel zu kalt. Doch die jungen Leute lassen sich…

Eines der letzten großen Abenteuer unserer Zeit: das Leben eines Hausmanns. Der Autor hat sich in die geheimnisvollen und gefährlichen Bereiche der Mütter gewagt und erzählt in 44 kurzen Geschichten von der „verhängnisvollen Schnullerkette“, der „Eisenbahn nach Nishni Nowgorod“ oder von „Socken und Seeschlangen“.