… sind zweifelsohne ein eindrückliches Erlebnis.

Letzte Vorbereitungen am Heiligabend in Kazimerz:

01.jpg Hier leben die Karpfen noch. Ob sie ahnen, welches Schicksal ihnen blüht?

02.jpg Die letzten Weihnachtsbäume warten auf einen Käufer.

03.jpg Der letzte Verkäufer wartet auf den letzten Kunden.

04.jpg … und irgendwann bleiben nur noch die Tauben, denn alle Menschen sind …

05.jpg …um den heimischen Herd versammelt. Es gibt nämlich viel zu tun …

06.jpg Zum Beispiel müssen über 200 Pierogi hergestellt werden. Es soll schließlich niemand hungern …

07.jpg … und bis der erste Stern am Himmel erscheint, muss alles fertig sein.

08.jpg Für mich die größte Herausforderung: der fünfte Gang des Menüs zu Wigilia – Karp po żydowsku.

1. Zupa Grzybowa (Pilzsuppe)
2. Kapusta z grochem (Kohl mit weißen Bohnen)
3. Barszcz z uszkami z grzybami (Rote-Beete-Suppe mit „Ohren“ (= Ravioli) und Pilzen)
4. Pierogi z kapustą smażoną (Piroggen mit gebratenem Weißkohl)
5. Karp po żydowsku (Karpfen auf jüdische Art)
6. Karp w bułce (Karpfen frittiert)
7. Apfelstrudel
8. Kompot ze suszonych śliwek (Kompot aus getrockneten Pflaumen)

09.jpg In der weihnachtlichen Stube konnte man dann neue Kräfte sammeln, um …

010.jpg … das Fest gemütlich ausklingen zu lassen.

In diesem Sinne ein Gruß aus dem Café Kolory
UvS

Author

…, geboren 1964 in Müsen, kooperiert als freier Autor, Rechercheur und Projektmanager mit Organisationen u.a. in Deutschland, Polen, Israel, den USA und der Ukraine. Seit über 30 Jahren beschäftigt er sich sowohl mit der jüdischen Geschichte und Kultur als auch mit den familiären, gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen der NS-Zeit auf die Gegenwart. Uwe von Seltmann ist zudem Regisseur und Co-Produzent des preisgekrönten Dokumentarfilms „Boris Dorfman – A mentsh“. Zuletzt erschien 2021 „Wir sind da!“, das offizielle Buch zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ (Homunculus, Erlangen).

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